
Zeitungen des Jahres 2000, Ausgabe Mai:
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"Il Campiello" „Il Campiello“ spielt auf einem kleinen Platz in einem Armenviertel von Venedig oder irgendwo sonst in Italien. Fast alles dreht sich um die Ehe. Das Leben der armen Leute auf dem Campiello wird auf eine leichte und sehr amüsante Weise gezeigt. Ältere Frauen probieren ihre Töchter und Söhne zu verheiraten, um so wieder selbst eine Chance auf dem Heiratsmarkt zu bekommen. Als der adelige Betrüger und Lebemann Astolfi auftritt und mit den einfachen Leuten seine üblen Scherze treibt, die schließlich in einem Versprechen für ein großes Verlobungs- und Hochzeitsmahl gipfeln, das Astolfi jedoch nie und nimmer bezahlen kann, scheint das Stück eine tragische Wendung zu nehmen, Scherz und Komödie drohen in rohe Gewalt umzuschlagen. Der große venezianische Theaterreformer Carlo Goldoni hat mit „Il Campiello“ eine sehr witzige Charakterkomödie geschrieben, deren präzise Milieubeschreibung nichts an Aktualität eingebüßt hat. Der Ausstrahlung, die von dem kleinen Platz, seinen Bewohnerinnen und Bewohnern ausgeht und sich in ihren geistreich-melancholischen Liedern niederschlägt, wird man sich auch heute kaum entziehen können. Der Kurs Darstellendes Spiel der Beethoven-Oberschule hat dieses Stück unter der Leitung von Henning Fülbier einstudiert. Die Premiere findet am 11. Mai um 19:30 in der Aula des Beethoven-Gymnasiums in der Barbarastr. 9 in 12247 Berlin-Lankwitz statt. Der Eingang befindet sich in der Dillgesstraße. Karten kosten 5,- DM und können ab dem 8. Mai unter der Nummer 7904-2351/61 wochentags von 8-13 Uhr vorbestellt werden oder ab sofort im Internet unter www.fuelbier.de. Weitere Vorstellungen finden am 12.5., 13.5., 15.5. und dem 16.5.2000 jeweils um 19:30 Uhr in der Schulaula statt. |