Zeitungen des Jahres 2001, Ausgabe Dezember:
| Gesundheitstipp Autogenes Training Wir kennen alle den Zusammenhang zwischen emotionalem Stress (Kummer, Sorgen, Ärger usw.) und einer Nahrungsaufnahme, die nichts, aber auch gar nichts mit echtem Hunger zu tun hat. Dies ist eine schon recht früh im Kindesalter konditionierte Verhaltensweise (Reiz- Reaktionsmuster). Hier: auf (vermeintliches) Frustrationserlebnis erfolgt die Reizbeantwortung in Form von Nahrungsangebot bzw. Nahrungsaufnahme als “Tröster”, meist etwas Süßes. Dieses, hier in aller Kürze beschriebene Muster, hat sich schließlich bei vielen Menschen im Laufe des Lebens verfestigt. Aber, wer Sorgen und Probleme durch vermehrtes Essen überdecken will, lässt das Gewicht ansteigen und zum ursprünglichen Problem gesellt sich nun noch das Übergewicht. Diese im Hinblick auf die Energieregulation unangemessene Verwendung von Essen sind also zeitig gelernte Verhaltensmuster. Das Essen täuscht lediglich vor, das Stressniveau abzusenken. Diese früh erworbenen und im Erwachsenenalter schließlich verfestigten Verhaltensweisen kommen heute unbewusst in den unterschiedlichsten Stress Situationen zum Einsatz ohne aber die Spannung wirklich abzubauen. Eine Möglichkeit, Stress abzubauen und damit Gesundheitsvorsorge zu treffen, ist das Autogene Training. Es löst zwar nicht auf direktem Weg Probleme und Konflikte. Es schafft jedoch bessere Voraussetzungen, um mit Belastungen gelassener umgehen zu können. Es bewirkt körperlich nachweisbare positive Zustandsveränderungen. In meiner Praxis wird das Autogene Training in Gruppen sowie in Einzelsitzungen angeboten. Monika Janke, Heilpraktikerin, Fon: 711 22 35 |