Zeitungen des Jahres 2001, Ausgabe Februar:


 
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Tempo 30 in der Seehofstraße
Bernd Hennrich von der Bürgerinitative zieht Fazit

Nach 2-jähriger Dauer, verbunden mit viel Kleinarbeit und Schwierigkeiten mit den Behörden wurde jetzt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 zwischen Dahlemer Weg und Osteweg eingerichtet. 

Angefangen hat alles im Oktober 1998 mit einem „Rundbrief“ einer Anwohnerin der Seehofstr., die uns auf die zukommende Problematik durch die Bebauung des Mc-Nair-Geländes stieß. 
Schnell blieb die Führung der Bürgergemeinschaft Seehofstraße bei mir. Dank meiner relativ guten Kenntnis der Strukturen in der Verwaltung und meiner mir eigenen Art habe ich schnell gute Kontakte herstellen können. 
Steine wurden uns zwar keine in den Weg gelegt, um unsere Vorstellungen (Tempo 30, Ampel an der Kreuzung Seehofstr./ Dahlemer Weg sowie besondere Straßenführung auf dem zu bebauenden Gelände) umzusetzen, aber Verwaltungsmühlen mahlen nunmal langsam. 2 mal wurde in der BVV, damals noch Steglitz, für Tempo 30 gestimmt, und zwar einstimmig, aber es geschah zunächst nichts.
Es blieb mir nur noch die Möglichkeit, Herrn Senator Strieder auf die Säumnis seiner ihm unterstellten Behörde im Bezirksamt Steglitz hinzuweisen, und  siehe da, es tat sich etwas! 
Die Notwendigkeit wurde auf Senatsebene erkannt und die Straßenverkehrsbehörde angewiesen. 
Seit 15.01.2001 haben wir es geschafft: Tempo 30 zwischen Dahlemer Weg und Osteweg 
Schon 1 Tag später war zu merken, daß sich der Durchgangsverkehr beruhigt hat und viele  LKW`s und  Fahrschulen nicht mehr den kurzen Weg zum Platz des 4.Juli, bzw. die Goerzallee durch die Seehofstr. suchen. Ich hoffe, daß auch die vielen OBI und Roller - Markt Kunden sich dem anschließen. 
Fazit: Was lange währt wird langsam gut. - nicht nur im Märchen  -


zurück | letzte Änderung: 1. Februar 2001, webmaster