Zeitungen des Jahres 2001, Ausgabe Mai:

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6. Budenzauber am Steglitzer Damm
vom 8. bis 10. Juni 2001

Straßenfeste sind in Verruf geraten. Die im letzten Jahr auf der Schlossstrasse oder am Steglitzer Damm erinnerten eher an Sauf- und Fressmeilen als an symphatische Kiezfeste. Das hat die Interessengemeinschaft der Gewerbe-treibenen am Steglitzer Damm dazu bewogen, mit einem neuen Partner, dem Nachbarschafts-verein Lankwitz e.V. ein neues Konzept für den Budenzauber zu erarbeiten.

Der 6. Budenzauber soll wieder ein richtiges Steglitzer Kiezfest werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem umfangreichen Kulturprogramm, verteilt auf 3 Bühnen. Das Seniorenorchester Steglitz-Zehlendorf, die Musikschule Steglitz-Zehlendorf mit Ihrer Big Band, der Steglitzer Karnevalsverein, die Steglitzer Seniorengruppe „Die kessen Lolas“, die Mädchentanzgruppe der Markusgemeinde oder die Aikidogruppe des SSC Südwest sollen zeigen, was Steglitz so alles zu bieten hat. In den Abendstunden spielen Bans auf der Hauptbühne. Auf einer extra Kinderbühne gibt es vom Zauberer über einen Mäusezirkus, Akrobatik bis zu einer Kinderlesung ein umfangreiches Angebot für die Kleinen.

Auch das Angebot der „Buden“ wird vielfältiger als in den letzten Jahren. Neben den typischen Verkaufsständen finden Sie auch viel Kunst-handwerk, Angebote Steglitzer Handwerks-betriebe, Informationsstände Steglitzer Einrich-tungen und vieles mehr.

Das Fest beginnt am Freitag, den 8. Juni um 16:00 Uhr, offizielle Eröffnung ist am Samstag um 11:00 Uhr. Sonntag um 11.00 Uhr spielen zum Frühschoppen „The Blues Alligators“. Das vollständige Programm finden Sie auf den Mittelseiten dieser Ausgabe (Seite 8/9).

Bis zum Schluss war es unsicher, ob der Budenzauber dieses Jahr überhaupt stattfinden kann. Um das umfangreiche neue Konzept auch umsetzen zu können, baten die Veran-stalter um eine zeitliche oder örtliche Verlegung des dort am Freitag und Samstag stattfindenden Wochenmarktes. Wirtschaftliche Überlegungen und der große Platzbedarf eines solchen Festes, sowie logistische Probleme durch den abbau des Wochenmarktes während laufendem Festbetrieb spielten bei diesem Anliegen eine Rolle. Leider konnte das Wirt-schaftsamt dem nicht entsprechen. Der Kom-promiss, sich die zur Verfügung stehende Fläche mit dem Markt zu teilen, stellt die Veranstalter vor große Probleme. Sie hoffen bei den dadurch entstehenden wirtschaftlichen Verlusten auf Unterstützung des Bezirkes.


zurück | letzte Änderung: 03. Mai 2001, webmaster