Zeitungen des Jahres 2002, Ausgabe Juli:

 

 

 

Schule 2000
Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung in der Schule

Sag Nein zum Glimmstängel!
Stellen Sie sich vor, es ist für Ihre Kinder wie selbstverständlich, nicht zu Rauchen. Kein Gruppendruck treibt Ihre Kinder zu zwanghaften Handlungen. Sie haben keine Ängste mehr, dass die Kinder in Versuchung geraten, denn Ihre Kinder wissen, was sie tun. Diese Vision vom selbstbewussten Jugendlichen will das Programm Klasse 2000 Wirklichkeit werden lassen. Das Konzept des Instituts für Präventive Pneumologie am Klinikum Nürnberg setzt auf eine breit angelegte Lebenskompetenzförderung, die Spaß machen soll. Vorbei die Zeit, als der erhobene Zeigefinger an die Vernunft der Jugendlichen appellierte.

In Rollenspielen sollen die Kinder lernen, ihre eigene Meinung zu vertreten und dabei andere zu respektieren. Hier können sie ausprobieren, wie ihr Verhalten auf andere wirkt und was sie damit erreichen können. Zum anderen sollen die Kinder spielerisch mit ihrem Körper vertraut gemacht werden. So können Sie Zusammenhänge zwischen Verhalten und gesundem Körperempfinden erleben und können erkennen, dass „gesund sein“ Freude macht. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, beweist eine wissenschaftliche Untersuchung. Diese hat ergeben, dass Kinder, die an diesem Projekt teilgenommen haben, deutlich weniger - ca. 25 Prozent weniger - zur Zigarette greifen. 

Gesundheitsstadträtin Anke Otto und Bildungsstadtrat Erik Schrader des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf rufen die Bevölkerung auf, sich an der Finanzierung des Projektes zu beteiligen. Pro Grundschulklasse und Schuljahr entstehen Kosten von 280 Euro. Es werden Paten gesucht, die die Teilnahme einzelner Klassen am Projekt Schule 2000 ermöglichen. 

Bargeldlose Spenden können sie auf das Konto 12 10 00 34 02, Landesbank Berlin, BLZ 100 500 00, Verwendungszweck: Kassenz. 0236000141943 (Klasse 2000) einzahlen. In den Apotheken des Bezirks finden Sie Spendendosen für das Projekt. 

Weitere Informationen geben Ihnen Herr Spatz von Gesundheit 21, 6321 4703 oder Hr. Hepprich, 6321 6134 von der Koordinierungsstelle Sucht.


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