Zeitungen des Jahres 2002, Ausgabe Juni:
| ... | Ernährung bei (drohender) Osteoporose
Die Osteoporose ist ein Problem des älteren Menschen - überwiegend das der älter werdenden Frau. Während wir älter werden verliert der Knochen Mineralstoffe, was ihn allmählich dünner und im Extremfall zerbrechlicher werden lässt. Die Knochendichte entwickelt sich während der Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter. Demnach ist verständlich, dass in dieser Zeit die Vorbeugung gegen Jahrzehnte später eventuell eintretender Knochensubstanzverluste liegen sollte. Die Knochenmasse muss maximal sein, wenn in späteren Jahren die Abnahme der Knochendichte beginnt. Die Nahrungsmittel sollten die Nährstoffe besitzen, die wir für die Knochenbildung brauchen: Kalzium, Magnesium, Mangan sowie die Vitamine C, D und K. Das Spurenelement Bor hat Einfluss darauf, dass u.a. Kalzium im Knochen bleibt und nicht ausgeschieden wird. Borreiche Nahrungsmittel sind Soja, Pflaumen, Rosinen, Erdnüsse, Mandeln, Haselnüsse sowie Datteln. Etwas vom eigentlichen Thema abweichend - aber im weiteren Sinne beim Thema Knochen/ (Gelenke) bleibend - sei hier noch erwähnt, dass in Gebieten mit einem hohen Arthritisanteil in der Bevölkerung wie z.B. Jamaika und Mauritius die Böden wenig Bor enthalten. Im Gegensatz zu Gebieten, deren Böden ausreichend mit Bor versorgt sind, wie z.B. Israel, Arthritis weniger häufig auftritt. Zurück zur Osteoporose. Lebensmittel, die reich an Phosphor und Protein sind erhöhen die Kalziumverluste. Wenn wir die Knochendichte aufrecht erhalten wollen, sollten wir Nahrungsmittel, die reich an Protein und Fett sowie Salz und raffiniertem Zucker sind, massiv vermindern. Zusammenfassend sollte die Ernährung bei Osteoporose, wie zu Beginn beschrieben, reich an Kalzium und Magnesium usw. sein. Daneben ist es sinnvoll: Monika Janke, Heilpraktikerin |