Zeitungen des Jahres 2002, Ausgabe Mai:


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Historisches aus dem Gutshaus Lichterfelde

Das Gutshaus Lichterfelde hat eine lange Geschichte. Das Herrenhaus geht in seinem Ursprung auf das 17. Jahrhundert zurück.

Zu den häufigen Besitzern Lichterfeldes zählten auch die v. Bülows. Der General der Infanterie und Gouverneur von Spandau, Johann Albrecht v. Bülow; stirbt 1780, sein Sohn verkauft den Besitz. Die v. Bülows wie auch die Familie v. Béguelin haben sich je einen Gruftanbau an der Dorfkirche geleistet, beide sind noch heute vorhanden. Allein im 18. und 19. Jahrhundert wechselt der Lichterfelder Gutsbesitz um die zwanzig Mal, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, das der Boden für die Landwirtschaft hier auf dem Teltow nicht gut genug war, meist zu trocken und im Bäketal wiederum zu feucht. Das heutige Gutshaus ist nach 1865 unter Carstenn in die uns bekannte Form mit den beiden seitlichen turmähnlichen Anbauten gebracht worden, es ist nicht bekannt, wie es vorher ausgesehen hat.

Ein neuer Arbeitskreis, die „Geschichtswerkstatt Lichterfelde“, möchte das Leben dieses Hauses und der Menschen, die darin wirkten, erforschen und zusammentragen. 

Alle Interessierten sind eingeladen zu einer Infoveranstaltung mit Lichtbildvortrag am Freitag, den 7. Juni 2002 von 18:00 bis 19:30 Uhr mit Wolfgang Holtz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Wer Interesse an der „Geschichtswerkstatt“ hat, hat im Anschluss Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen. Informationen unter 844 11 040.


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