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zum Thema
Weihnachtsgeld für Taschendiebe
Alle Jahre wieder: Schöne Bescherung für Langfinger
Im vorweihnachtlichen Einkaufsbummel greifen Taschendiebe besonders häufig
zu. So stieg bundesweit die Zahl der Taschendiebstähle im Jahr 1996
um 3,1 Prozent auf 112.331 Fälle, der Schaden betrug fast 45 Millionen
Mark. Die Täter nutzen jede Gelegenheit, bei der sich viele Menschen
drängen - auf Weihnachtsmärkten, in vollen Kaufhäusern und
öffentlichen Verkehrsmitteln. Brieftaschen und Geldbörsen gehören
daher zumindest in verschlossene Innentaschen der Bekleidung. Taschendiebe
"arbeiten" bevorzugt zu den üblichen Geschäftszeiten
und gerne im Team: Während die einen ausgesuchte Opfer anrempeln,
ansprechen oder mit sonstigen Tricks ablenken, konzentrieren sich andere
auf die Beute. So verschwinden aus Taschen und Bekleidung, Handtaschen,
Einkaufskörben und Rucksäcken Brieftaschen und Börsen. Neben
Bargeld behalten die Diebe immer häufiger Scheck- und Kreditkarten,
um sie für ihre Zwecke zu mißbrauchen.
- Daher:
Achten Sie gerade im Einkaufstrubel bewußt auf Taschendiebe: Tragen
Sie Geld, Papiere und ähnliche Werte stets in verschlossenen Innentaschen
Ihrer Kleidung, im Brustbeutel oder in einer Gürtelinnentasche.
- Bleiben Sie wachsam, wenn Sie jemand anrempelt, an Haltestellen oder
auf Rolltreppen "auflaufen" läßt, um das Wechseln
von Geld bittet, unter Vorhalten eines Stadtplans nach dem Weg fragt, "versehentlich"
bekleckert oder unmotiviert umarmt. Es können Tricks von Taschendieben
sein.
- Legen Sie Ihre Geldbörse weder in den Einkaufskorb oder -wagen
noch obenauf in die Einkaufstasche, sondern behalten Sie sie bei sich.
- Lassen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche in Restaurants, im Kaufhaus
oder bei der Anprobe in Umkleidekabinen niemals unbeaufsichtigt.
Lassen Sie beim Einsatz Ihrer Geldkarte an Kasse oder Geldautomaten
Ihre Geheimzahl nicht ausspähen und verwahren Sie Ihr Geld nach dem
Abheben unbeobachtet.
Ihr PHK Andreas Braun
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