Zeitungen des Jahres 1998, Ausgabe Dezember:

Behinderten-
gerechte
Sparkasse
Seit Ende November ist die Sparkassenfiliale in der Kaiser-Wilhelm-Straße über eine Rampe auch für Rollstuhlbenutzer zugänglich. Sie entstand im Zuge umfangreicher Modernisierungsarbeiten im Eingangsbereich der Sparkasse. Vor Jahren forderte eine Initiative für Integration und Chancengleichheit die Bestrafung aller Geschäftsinhaber in der Kaiser-Wilhelm-Straße, die keine Rampe installieren. Strafe: Ein Tag mit dem Rollstuhl durch Lankwitz. Filialleiter Gerd Pernack kennt die Problematik. Bis ins Jahr 1990 reichen die Bestrebungen zurück, seine Filiale über eine Rampe erreichbar zu machen. „So behinderten immer wieder behördliche Auflagen die Realisierung der Rampe“. Im Juli 1995 brachte ein Ortstermin mit dem damaligen Baustadtrat René Rögner-Franke und der Behindertenselbsthilfegruppe „Barrierefreies Lankwitz“ des Nachbarschaftsvereins Lankwitz den notwendigen Anstoß. Rögner-Franke sagte zu, sich für eine Lösung des Problemes in seiner Verwaltung einzusetzen.

Mit dem Abschluß der Umbaumaßnahmen ergeben sich noch weitere Vorteile für die Kunden der Sparkasse. In der großzügig angelegten Selbstbedienungszone stehen dem Kunden 3 Kontoauszugsdrucker, 2 Geldautomaten und ein Selbstbedienungsterminal zur Verfügung. An diesem Terminal können die Kunden Überweisungen selbst tätigen, Daueraufträge erteilen, ändern oder löschen.


zurück | letzte Änderung: 30. November 1998, webmaster