
Zeitungen des Jahres 1998, Ausgabe Oktober:
| Abschnitt 46 informiert
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zum Thema Vorsicht - Wohnungseinbrecher Auch in Ihrer Gegend können Wohnungseinbrecher unterwegs sein. Wohnungseinbrecher kommen meist tagsüber und in den späten Nachmittagsstunden, wenn viele Mieter nicht zu Hause sind; in der sogenannten dunklen Jahreszeit vorwiegend nach Einbruch der Dunkelheit. Deshalb rät die Polizei: Halten Sie die Haustür jederzeit geschlossen. Achten Sie auf Fremde im Haus und auf benachbarten Grundstücken. Merken Sie sich das Aussehen und Autonummern. Schöpfen Sie auf jeden Fall Verdacht, wenn Sie das Abklingeln mehrerer Wohnungen im Aufgang hören, wenn Sie ungewöhnliche Geräusche im Treppenhaus wahrnehmen, wenn Ihr Türspion durch Personen verstellt oder zugeklebt ist. Seien Sie ein aufmerksamer Nachbar - rufen Sie auch schon im Verdachtsfall die Polizei unter 1 1 0. Verschließen Sie Ihrer Wohnungs/ Haustür immer - auch wenn Sie Ihre Wohnung / Haus nur kurz verlassen. Schließen Sie auch erreichbare Fenster. Vermiesen Sie dem Einbrecher die Tour. Halten Sie Zugänge zum Keller oder Boden verschlossen. Bewahren Sie im Keller oder Boden keine Gegenstände auf, für die sich ein Einbruch lohnt. Notieren Sie sich die Individualnummern, zum Beispiel von Fahrrädern oder Werkzeug, die dort aufbewahrt werden. Befreien Sie Ihren Keller und Boden auch von brennbaren Unrat. Die Einbruchsprävention dient auch dem Schutz vor Brandstiftung. In Einfamilienhäuser dringen die meisten Einbrecher über Fenster und Terrassentüren ein. Auch in Mehrfamilienhäusern nutzen sie zunehmend Parterrefenster und Balkontüren - selbst im 1. Stock - als Einstieg. Dabei werden Fenster, Terrassen- und Balkontüren überwiegend aufgehebelt. Glas wird seltener angegriffen. Es wird dann eher nur in Griffhöhe eingeschlagen, um an die Verriegelung zu kommen, als großflächig aus dem Rahmen gebrochen, um hindurchzusteigen. Häufig läßt sich mit geringem Aufwand die Sicherheit an Türen und Fenstern erhöhen. Lassen Sie sich beraten von Ihrem Kontaktbereichsbeamten oder im Kriminalpolizeilichen Beratungsladen. Ihr PHK Andreas Braun |