
Zeitungen des Jahres 1999, Ausgabe September:
| THW... | Das Technische Hilfswerk in Berlin - Steglitz:
Hilfe für den Nächsten im Bezirk und in der Welt Katastrophen sind nicht vorhersehbar! - Große, wie das Oder-Hochwasser im Sommer 1997 oder jetzt das Erdbeben in der Türkei, aber auch die kleineren, ganz persönlichen Unglücke. Das Technische Hilfswerk (THW) versucht mit seinen ehrenamtlichen Helfern zu helfen. Die Helfer, so werden die freiwilligen Mitglieder beim THW genannt, kommen aus allen sozialen Schichten und Berufen. Ihre Bezeichnung als Helfer ist Programm: In kameradschaftlicher Gemeinschaft wollen technisch interessierte Frauen und Männer, ohne politische, religiöse oder ethnische Unterschiede, Menschen in Not helfen oder sie im Vorfeld davor bewahren. In Berlin-Steglitz ist das THW seit über 40 Jahren vor Ort. Seit ähnlich langer Zeit gibt es dort auch eine Jugendgruppe, in der Jugendliche ab zehn Jahren lernen mittels Technik zu helfen. Sie treffen viele neue Freunde und lernen so manch Praktisches für zu Hause. Auch Spaß und Freude kommen dabei nicht zu kurz - bei alt und jung. Die Idee des THW, zu helfen wo Hilfe gebraucht wird, stand schon immer im Vordergrund seiner Aktivitäten. Zwar ist das THW mit seinen über 70.000 freiwilligen Helfern bundesweit keine kleine Organisation, jedoch kann es an Bekanntheit nicht mit der Bundeswehr oder der Feuerwehr mithalten. So kommt es schon einmal vor, daß ein kleines Kind beim Anblick eines der blauen THW-Fahrzeuge zu seiner Mutter sagt: „Guck mal, ein blaues Feuerwehrauto!“ Um diesen, aber auch anderen Mißverständnissen entgegenzutreten, organisiert das THW in Steglitz jedes Jahr einen Tag der offenen Tür. An diesem Tag sind alle Interessierten Bürger eingeladen, sich in der Unterkunft an der Gallwitzallee bei Speis und Trank und viel Unterhaltung über die Fähigkeiten und Tätigkeiten des THW zu informieren. Dieses Jahr findet der Tag der offenen Tür statt. Sie alle sind recht herzlich eingeladen. Übrigens: Alle Einnahmen unseres Tags der offenen Tür geht in die Jugendarbeit - die Jugend ist unser aller Zukunft. |