| Kranzniederlegung
für die italienischen Kriegsopfer
Am Sonntag, dem 2. November 2003, um
11 Uhr, wird auf dem italienischen Teil des Waldfriedhofs Zehlendorf
an der Potsdamer Chaussee der italienischen Kriegsopfer gedacht. Auf
dieser von der italienischen Botschaft durchgeführten
Gedenkveranstaötung werden Mitglieder des Bezirksamts und Vertreter
der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin
einen Kranz niedergelegt.
Auf dem 1953 angelegten und 18.250
m² großen ´Cemitero Militare Italiano`ruhen 1.177 italienische
Solaten, die in der Zeit von 1940 bis 1945 an der deutschen Ostfront
fielen oder als Gefangene bzw. durch Kriegseinwirkungen starben.
Außerdem wurden hier italienische Zwangsarbeiter beigesetzt.
Der Freidhof mit den Toten aus dem
Zweiten Weltkrieg bildet zugleich den Ausgangspunkt für eine
Partnerschaft mit der mittelitalienischen Stadt Cassino. Als 1967 in
Berlin der Éuropäische Gemeindetag`stattfand, befand sich unter
den Delegierten auch Prof. Ferraro, der Bürgermeister der im Krieg
zerstörten Stadt Cassino, auf deren vier großen
Soldatenfriedhöfen 30.000 Gefallene aus Deutschland und aller Welt
liegen. Die Existenz eines italienischen Gräberfeldes auf dem
Waldfriedhof ließen Prof. Ferraro Kontakte mit Zehlendorf suchen,
die zwei Jahre später zum Abschluss einer Städtepartnerschaft
führten. |