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Artikel von Maichel Dutta
Anwohner begrüßen neue Pläne für B 101
Senat will Trasse aus dem Flächennutzungsplan nehmen
Lankwitz. Die Pläne des Senats, die Trasse der B 101 von Malteser
Straße bis Munsterdamm aus dem Flächennutzungsplan zu nehmen, wird von
der Bürgerinitiative "B 101" begrüßt.
BI-Sprecher Peter Stuhrberg: "Wir setzen uns dafür schon seit
Jahren ein, weil wir der Meinung sind, dass die Straße entbehrlich
ist." Vor den Verkehrsproblemen verschließt die BI nicht die Augen,
will aber eine Verlagerung auf die Schiene erreichen und das
Güterverkehrszentrum Grossbeeren besser anbinden. Weiterhin wird der
Lückenschluss der Bahn nach Teltow dringend eingefordert, sowie ein
Ausbau von "Park and Ride"-Systemen.
"Angebote schaffen!"
"In anderen Großstädten ist es völlig normal, dass Pendler mit
Schnellzügen in die Stadt fahren", so Sturhberg. "Diese
Möglichkeiten hat der in Teltow wohnende Arbeitnehmer im Moment
nicht." Stuhrberg ist überzeugt, dass ein entsprechendes Angebot
auch genutzt werden würde.
Der Bürgerinitiative widerstrebt der Gedanke, eine Schnellstraße
durch historisch gewachsene Ortsteile zu bauen. "Zum Teil würde die
Trasse sogar direkt über die Alt-Lankwitzer Grundschule führen",
weiß Peter Stuhrberg. Eine ebenerdige Lösung sei für Südende und
Lankwitz städtebaulich nicht vertretbar. Und die von der CDU-Fraktion
geforderte Tunnellösung hält er für unrealistisch, utopisch und nicht
finanzierbar.
Artikel von Maichel Dutta
Betroffene müssen jetzt aktiv werden
Bürgerinitiative B 101 unterstützt den Senat
Steglitz. Die Bürgerinitiative B 101 unterstützt das Vorhaben des
Senats, die Trasse der umstrittenen Schnellstraße aus dem
Flächennutzungsplan zu nehmen.
So werden die Senatsabsichten unterstützt, weil dadurch neue Klarheit
geschaffen werde, so BI-Sprecher Peter Stuhrberg. Auch einem Verkauf der
für die Trasse reservierten Flächen, die sich größtenteils im Besitz
des Landes befinden, spräche dann nichts mehr entgegen, heißt es von
Seiten der Bürgerinitiative. Stuhrberg fordert daher Interessierte und
Betroffene auf, sich bei der Bürgerbeteiligung in der Senatsverwaltung
für die Änderung auszusprechen.
Für Baustadtrat Uwe Stäglin (SPD) entfaltet sich im Moment eine
"falsche Planungssystematik". Man solle das im Sommer
vorliegende zweite IFO-Gutachten abwarten, weil das erste Gutachten nur
vage Schlussfolgerungen zuließe, so der Dezernent. Ihm fehle die
Grundlage für eine inhaltlich fundierte Stellungnahme.
Die frühzeitige Bürgerbeteiligung ist bei der Senatsverwaltung, I C
12, Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin möglich. Einsendeschluss ist der
28. Juni. Weitere Informationen im Bezirk bei Herrn Drobisch, Abteilung
Bauen, Stadtplanung und Naturschutz, Kirchstr. 1/3 im Rathaus Zehlendorf.
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