Land Brandenburg                                                                                                    Land Berlin
Ministerium für Landwirtschaft,                                                                                    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Umweltschutz und Raumordnung
 

Gemeinsame Landesplanungsabteilung
Postfach 60 07 52, 14411 Potsdam

"Bürgerinitive B101"                                                                                                    Potsdam, 12.12.00
Frau Ingrid Neuendorf                                                                                                  Gz.: GL 9. 12
NachbarschaftsZentrum                                                                                               Bearb.: Herr Trautmann
Halbauerweg 2                                                                                                           Tel: 0331/866-7694
                                                                                                                                Fax: 0331/866-7628
12247 Berlin
 

Planung und Bau der B101 im Raum Großbeeren - Berliner Stadtbezirke Steglitz und Tempelhof Ihr Schreiben vom 21. November 2000
 

Sehr geehrte Frau Neuendorf,

vielen Dank für Ihren Brief, in dem Sie Ihre Sorge gegenüber den Planungen zum Neubau der B101 in Brandenburg und Berlin zum Ausdruck bringen. Wie Ihnen sicherlich bekannt, ist der Ausbau der B 101 als Bestandteil des Bundesverkehrswegeplanes 1992 in den vordringlichen Bedarf eingestuft worden. Im Landesentwicklungsplan für den engeren Verflechtungsraum Brandenburg - Berlin ist sie als großräumig bedeutsame Straßenverbindung dargestellt. Trotzdem wird die Problematik der B 101 bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungsplanes Verkehr für Berlin ( STEP Verkehr) im Zusammenhang mit der Bewältigung des zunehmenden Stadt- Umland- Verkehrs erneut betrachtet werden. Es ist erkannt worden, dass im Bereich der Marienfelder Allee zunehmend Probleme der Akzeptanz des Straßenausbaus bei den betroffenen Anwohnern auftreten. Aus diesem Grunde wurde vom Senator für Stadtentwicklung Herrn Strieder veranlasst, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die die Möglichkeit von Varianten für eine Lösung der verkehrlichen Situation prüfen soll. Ich möchte den Ergebnissen der Arbeit dieser Arbeitsgruppe nicht vorgreifen und auch keine tendenziellen Aussagen treffen. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

MDgt. Dr. Gerd Gebhardt