| Der Bunker - 4.1.
Vorgeschichte
Schon bei der Sozialraumrecherche wurde OUTREACH auf des Fehlen von Räumlichkeiten, in den sich Jugendliche selbstverwirklichen können, aufmerksam. Auf die Frage, was sich die Jugendlichen wünschen, bekamen die OUTREACH-Mitarbeiter immer die Antwort: " Wir wollen endlich einen Raum, in dem wir uns treffen und wo wir auch mal´ne Party feiern können !" "Überall ,wo wir uns treffen, ob Bushaltestelle, Gemeindepark oder Hauseingänge wird gemeckert. Keiner will uns sehen." |
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1997 |
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| Sommer : | Gesprächsrunde des Nachbarschaftsvereins Lankwitz, der Jugendförderung und der GSW über die Situation rund um die Lüdecke-Siedlung |
| Oktober : | OUTREACH - Mobile Jugendarbeit beginnt den Einsatz in Lankwitz-Ost |
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1998 |
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| Januar : | Sozialraumrecherche von OUTREACH beendet |
| Februar : | OUTREACH stellt dem Gemeindekirchenrat (GKR) der Paul-Schneider-Gemeinde ein Konzept zur Nutzung des Jugendkellers für offene Gruppenangebote vor, der GKR lehnt ab. |
| Ab 1.4. : | Der Bunker auf dem Gelände der FU an der Malteserstraße ist Gesprächsthema auf Stadtteilkonferenzen und Sitzungen der GSW / des Mieterbeirates der Lüdecke-Siedlung als möglicher Jugendtreff. |
| Juni : | Der GKR stimmt nach Intervention der Stadtteilkonferenz der Nutzung des Jugendkellers durch OUTREACH zu. |
| 24.6. : | Stadtteilkonferenz: der Stadtrat Härtel lässt mitteilen, daß der Bunker ungeeignet ist ( kein Notausgang, keine Heizung, nass und feucht) |
| Juli : | OUTREACH beginnt mit offenen Gruppenangeboten im Jugendkeller der Paul-Schneider-Gemeinde immer mittwochs und sonntags. |
| August : | massive Beschwerden von Gemeindemitgliedern über die Jugendlichen |
| 6.8. : | 2.Einbruch im Keller: Diebstahl sämtlicher
Technik; OUTREACH stellt die Arbeit im Keller wegen des geringen Platzes und schwieriger Arbeitsbedingungen ein. |
| Mitte August: | OUTREACH erarbeitet das erste Nutzungskonzept für den Bunker. |
| Dezember : | Das Finanzierungkonzept der GSW und von Herrn Wendt (Sen. Bauen/Wohnen) scheitert endgültig. |
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1999 |
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| 18.1. : | Vorbereitung der Präventionsratssitzung in der JFH Wichurastraße;Schwerpunkt von OUTREACH: Die Jugendlichen wollen endlich den Bunker. |
| 28.1. : | Präventionsratssitzung zur Situation in Lankwitz |
| 11.2. : | Treffen mit dem Jugendstadtrat, der Jugendhilfeplanerin, Jugendförderung Steglitz, Berliner Zeitung und OUTREACH; Jugendstadtrat gibt Tipp mit der Stiftung Deutsche Klassenlotterie |
| 12.3. : | Bunkerbesichtigung mit den Stadträten für Jugend und für Bau, Jugendhilfeplanerin, Umweltamt, Hochbauamt, Stadtplanung, GSW, Nachbarschaftsverein Lankwitz (NBV) |
| April : | FU prinzipiell bereit, den Bunker zur Verfügung zu stellen, mit den Nutzern musste aber noch verhandelt werden (Erdbebenmessstation im Keller) |
| April / Mai : | Erstellung der Präsentationsmappe "Bunker" und Verteilung an die Steglitzer Parteien und Stadträte |
| Ende Mai : | Mittelbeantragung des NBV Lankwitz für den Umbau des Bunkers bei der Stiftung Deutsche Klassenlotterie; Kooperation mit OUTREACH |
| Mai / Juni : | Gespräche mit den Lankwitzer Vertretern der Parteien im Abgeordnetenhaus |
| Juni : | Der Antrag auf Lotto-Mittel wurde in der Sitzung der Stiftung noch nicht berücksichtigt. Nächste Sitzung im September ! |
| 24.9. : | Bunker: Schlüsselübergabe durch die FU an den NBV |
| 29.9. : | Zusage der Stiftung Deutsche Klassenlotterie zum Umbau des Bunkers |
| 25.10. : | Erstes Koordinierungstreffen zu den Bauphasen (GSW, NBV und OUTREACH) |
| 27.10. : | Bunkerbesichtigung mit Ingenieuren und Statikern |
| Oktober : | Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Überhahme der Betriebskosten fürden Bunker im Jahr 2000. |
| 3.11. : | erste Bunkerbesichtigung mit 5 Jugendlichen, weitere folgen ... |
| 29./30.11. : | Überarbeitung und Präzisierung des Bunkerprojekts durch OUTREACH |
| 13.12. : | erstes Bunkervideo |
| 14.12. : | Bunkertour nach telefonischer Anfrage |
| 16.12. : | Bewilligung der Erstausstattungsmittel durch die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin |
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2000 |
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| Januar /Februar: | Der Beginn der Umbauarbeiten verzögert sich: Es werden statische Mängel bekannt: Im Keller sind weitflächige Stützmaßnahmen erforderlich... . |
| 16.2. : | Herr Mampel (NBV) unterzeichnet die Verträge
mit den Firmen, die die schwierigen Umbauarbeiten durchführen sollen.
Die Bauablaufplanung wird erstellt. |
| 23.2. : | Der Umbau beginnt ! |
| 2.3. : | Das IdA-Projekt des Nachbarschaftsvereins unterstützt bei Malerarbeiten. |
| 1.Aprilwoche: | Voraussichtliches Ende der Umbaumaßnahmen
durch die Firmen. Die Jugendlichen aus der Siedlung übernehmen die weiteren Arbeiten (Beteiligung sobald der Sanitärtrakt fertig ist... !.) |