Phase 2 

Ausgangssituation:

Der Bunker ist fertig ausgebaut.

Räume:

  • sind fertig, entsprechend der Nutzung ausgebaut
  • Nutzungsplan ist erarbeitet.

Jugendliche:

  • Andere Gruppen wollen den Veranstaltungsraum nutzen: z.B. JFH, Schulen etc.
  • Es hat sich ein fester Kern Jugendlicher herausgebildet, der was machen will.
  • Es gibt Saboteure, die stören wollen, sich vor dem Bunker aufhalten und rein wollen.
  • Neue Jugendliche wollen jetzt den Bunker nutzen.
  • Es gibt Spannungen unter den verschiedenen Gruppen im Bunker.
  • Die Bands kapseln sich ab.
  • Die Struktur während Phase 1 hat sich bewährt / nicht bewährt, muß verändert / verbessert werden.
  • Es gibt Probleme mit der Uni und dem Umfeld: z.B. Müll

Globalziel

"Der Bunker als jugendkultureller Treffpunkt boomt."

Rahmenziele: 

  • Es gibt funktionierende Strukturen: z.B. VV, Bunkerrat.
  • Die Raumvergabe und Aufgabenverteilung klappt.
  • Es laufen Teilprojekte z.B. Jugendcafé, Multimedia, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit ... .
  • Die Jugendlichen nehmen Teilaufgaben schon selbständig (z.T. von OUTREACH begleitet) wahr: z.B. Öffentlichkeitsarbeit, JHA, AG nach §78 KJHG,...

Teilziele:

  • Eröffnungsparty
  • Planung der Öffnungszeiten, Nutzungsbedingungen für unterschiedliche
  • Jugendgruppen, Aufgabenverteilung.
  • Angebote von OUTREACH und/oder den Jugendlichen; z.B. Bunkerhighlight.
  • Regelmäßig finden VVs und Bunkerratssitzungen statt.
  • Es gibt Interessenten, die den Bunker inhaltlich gestalten wollen.
  • Bands spielen im Bunker.
  • Jugendliche strömen zu den Veranstaltungen in den Bunker.
  • Jugendliche haben sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • spezialisiert.

Umsetzung - Phase 2:

Wichtig: Starke Identifikation bei den Jugendlichen schaffen, klares Bunkerprofil, starke Abgrenzung gegen negative Einflüsse und Interessen von Außen.

Dauer: mindestens 1,5 Jahre

In diesem Zeitraum müssen die Jugendlichen lernen weite Bereiche des Bunkerbetriebs selbst zu übernehmen. Hierfür ist die Schaffung von Strukturen nötig, in denen die Jugendlichen mitbestimmen können, in denen Aufgaben also Verantwortlichkeiten verteilt werden und in denen die Jugendlichen sich auch kontrollieren bzw. reflektieren können, z.B. eine Art Bunkerrat mit Aufgaben und Privilegien, der regelmäßig tagt und sich auch den anderen Jugendlichen stellt ( in Form von Wahlen , Vollversammlungen). Um diesen Prozeß zu unterstützen, wird es Teilprojekte geben:

Projekt Multimedia/Öffentlichkeitsarbeit:

Unter Anleitung einer jungen Honorarkraft mit fundierten PC-Kenntnissen steigen die Jugendlichen in die Tiefen der PC-/ Internet-Welt und lernen, die neuen Medien gezielt zu nutzen. Zusammen mit anderen Jugendlichen werden je nach Bedarf ( Schulfete, Konzert, "Bunkerzeitung", Veranstaltungsplan,...) Plakate und Eintrittskarten entworfen, Visitenkarten gedruckt, Bunkeraufkleber gestaltet und eigene T-Shirt-Motive gedruckt. Über Internet wird die Verbindung zu anderen Jugendprojekten gesucht, die Jugendmailbox Spinnennetz genutzt und eine eigene Internetseite zum Bunker entworfen. In diesem Projekt sollen die Jugendlichen befähigt werden, Öffentlichkeitsarbeit und computergestützte Verwaltungsarbeit im Bunker selbst durchzuführen.(Dauer: ca. 1 Jahr, Kosten: Honorare, Sachmittel, Betriebskosten, ...)

Projekt Musik

Durch die dicken Wände und die nicht vorhandenen Nachbarn bieten sich Räumlichkeiten des Bunkers idealerweise als Bandübungsraum an. Ein Raum wird Musikbands als Übungsraum zur Verfügung gestellt werden. Mindestens einmal im Jahr werden die Bands einen Auftritt im Bunker haben.

Projekt Jugendcafe:

Dieses Teilprojekt wird sich mit dem Aufbau und der Gestaltung eines Jugendcafés beschäftigen. Die Organisation der Thekendienste, Getränkebestellung, Lagerung und Ausschank, die Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben, Verantwortung für Ordnung und Sicherheit, die Handhabung der Schlüsselgewalt und natürlich die Gestaltung der Öffnungszeiten und die Durchführung von Veranstaltungen im Cafébereich gehören dazu.

Projekt - Samstagnacht - Das Bunkerhighlight

Jeden Monat findet jeweils an einem bestimmten Sonnabend eine Erlebnisparty statt:
Disko, Lifemusik, Aktionen, Überraschungen. Jugendliche machen für Jugendliche Programm. 
Ob Bands aus der Schule nebenan, Breakdancer aus dem Kiez, Graffiti-Künstler u.a. Kreative, man gestaltet gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Kiez einen Party-Abend für Jugendliche aus Lankwitz, jeden Monat mit einem anderen Thema... .
Mit Unterstützung von Anwohnern, Eltern, den Jugendfreizeiteinrichtungen u.a. bereiten die Jugendlichen die Parties vor, kooperieren bei der Umsetzung ihrer Ideen mit dem Projekt Multimedia/Öffentlichkeitsarbeit und bei der Durchführung der Veranstaltung mit dem Projekt Jugendcafè ( gastronomische Versorgung der Party-Gäste) und übernehmen natürlich Verantwortung für die Absicherung der Veranstaltung.