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Margot Nesso - Bewegung: Berlin, Natur und Figur

2. Oktober bis 15. November 2005

Margot Nesso

Das Steglitz-Museum präsentiert einen Querschnitt des künstlerischen Werkes der Malerin Margot Nesso. Die heute 80-jährige Künstlerin hat in vielen Jahren ein umfangreiches graphisches Werk geschaffen und es auf zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Im Steglitz-Museum werden ihre Darstellungen Berlins einen besonderen Raum einnehmen. Besonders die markanten Stadtansichten des alten West-Berlins werden nicht nur die Steglitzer erfreuen.

1925 in Berlin-Steglitz geboren, 
arbeitet und lebt hier
1943 Abitur, Kriegsdienst
1947 - 1948 Studium an der Meisterschule für das Kunsthandwerk, 
Fachklasse "Malen und Grafik", Berlin.
Seit 1964 Lehrtätigkeit im Schuldienst
Seit 1985 Einzel- und Gruppenausstellungen

Margot Nesso zu ihrem Werk:

  • Ich nehme Bilder wahr: Zeichen unserer Zeit.
  • Ich nehme beim Malprozess wahr, wie sich fließende Farben verbinden, verändern, mischen, sich an den collagierten Widerständen stoßen, reiben, stauen; ich plane und steuere die Farbaktivitäten.
  • Ich nehme wahr, besondere Farbverläufe kann ich mutwillig nicht zerstören. Das bestimmt mein Gefühl.
  • Ich nehme wahr, dass mir Zeichnungen und andere künstlerische Äußerungen gut gefallen, wenn sie fragmentarisch, überdehnt, robust, verklausuliert dargestellt werden. Sie sind Gegensätze.
  • Ich nehme wahr, dass ich mich manchmal in eine Traumwelt flüchte, um Atem zu holen.
  • Ich nehme wahr, ich lebe zwischen den Polen:
    Gut und Böse, Kalt und Warm, Materie und Geistigem
  • Ich nehme wahr: Wir können nur wahrnehmen,
    was in uns ist.

Bilder:

  1. Foto: Margot Nesso
  2. Aquarell, "Bierpinsel", 1988
  3. Aquarell, Ebbinghaus am Walther-Schreiber-Platz, 1988
  4. Aquarell, Schloßstraße, 1988
  5. Aquarell, Am Titaniapalast, 1989