| Margot Nesso
Das Steglitz-Museum präsentiert einen
Querschnitt des künstlerischen Werkes der
Malerin Margot Nesso. Die heute 80-jährige
Künstlerin hat in vielen Jahren ein
umfangreiches graphisches Werk geschaffen und
es auf zahlreichen Ausstellungen präsentiert.
Im Steglitz-Museum werden ihre Darstellungen
Berlins einen besonderen Raum einnehmen.
Besonders die markanten Stadtansichten des
alten West-Berlins werden nicht nur die
Steglitzer erfreuen.
1925 in Berlin-Steglitz geboren,
arbeitet und lebt hier
1943 Abitur, Kriegsdienst
1947 - 1948 Studium an der Meisterschule für
das Kunsthandwerk,
Fachklasse "Malen und Grafik",
Berlin.
Seit 1964 Lehrtätigkeit im Schuldienst
Seit 1985 Einzel- und Gruppenausstellungen
Margot Nesso zu ihrem Werk:
- Ich nehme Bilder wahr: Zeichen unserer
Zeit.
- Ich nehme beim Malprozess wahr, wie sich
fließende Farben verbinden, verändern,
mischen, sich an den collagierten
Widerständen stoßen, reiben, stauen; ich
plane und steuere die Farbaktivitäten.
- Ich nehme wahr, besondere Farbverläufe
kann ich mutwillig nicht zerstören. Das
bestimmt mein Gefühl.
- Ich nehme wahr, dass mir Zeichnungen und
andere künstlerische Äußerungen gut
gefallen, wenn sie fragmentarisch,
überdehnt, robust, verklausuliert
dargestellt werden. Sie sind Gegensätze.
- Ich nehme wahr, dass ich mich manchmal
in eine Traumwelt flüchte, um Atem zu
holen.
- Ich nehme wahr, ich lebe zwischen den
Polen:
Gut und Böse, Kalt und Warm, Materie und
Geistigem - Ich nehme wahr: Wir können nur
wahrnehmen,
was in uns ist.
Bilder:
- Foto: Margot Nesso
- Aquarell, "Bierpinsel", 1988
- Aquarell, Ebbinghaus am
Walther-Schreiber-Platz, 1988
- Aquarell, Schloßstraße, 1988
- Aquarell, Am Titaniapalast, 1989
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